Allgemein · Interrail

Current Stop: Florence

Wie die Zeit fliegt – das hier ist schon der letzte Beitrag zu den Städten meines Interrailtrips. Was ich allgemein für ein Fazit ziehe, welche Tipps ich geben kann und wie es jetzt weitergeht, werde ich in den nächsten Tagen und Wochen noch weiter ausführen. Heute soll es erstmal um den letzten Stop meines Abenteuers durch Europa gehen: Florenz!

Zwei Tage haben meine Schwester und ich in der wunderschönen Hauptstadt der Toskana verbracht und konnten zum Ende der Reise noch einmal ganz viel Sonne tanken, bevor es wieder in Richtung Heimat geht.

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Tag 1:
Nach einem Campingplatz und einem Airbnb-Apartment haben Natalie und ich unsere gemeinsame Woche mit zwei Nächten in einem Hostel abgeschlossen. Nichts Besonderes, aber nah an unserem Bahnhof und mit allem, was man braucht (aber auch nicht zwingend mehr). Die Atmosphäre im Hostel war super angenehm, auf einer Terrasse vor dem Haus wurde Musik gespielt und es war möglich, am Frühstücks- oder Dinnerbuffet teilzunehmen. Wir haben jedoch kaum Zeit in unserer Unterkunft verbracht und waren fast nur in der Stadt oder außerhalb unterwegs.

Da wir erst am frühen Nachmittag einchecken konnten und noch einen längeren Fußmarsch in das Zentrum der Stadt hatten, haben wir uns direkt nachdem wir unser Gepäck in unser Zimmer bringen konnten auf den Weg gemacht. Einen richtigen Plan hatten wir nicht, uns zog es aber erst einmal in die Richtung der Altstadt.

Dabei wurden wir sofort vom Charme Florenz überzeugt. Es war ein perfektes Mittelmaß zwischen den Größen unserer vorherigen Stops in Venedig und Rom – nicht zu groß und nicht zu klein. Mit einer großen Fußgängerzone rund um den Dom, verspielten, romantischen Details an jeder Ecke und den sandsteinfarbenen Gebäuden: Passend zu dem Bild, das einem direkt in den Kopf kommt, wenn man von der Toskana hört. Dazu um die 30° Celsius Ende September – herrlich 😊

Mit einem ausgiebigen Spaziergang durch die Altstadt konnten wir alle berühmten Sehenswürdigkeiten sehen und haben uns anschließend auf die andere Seite der Stadt gemacht. Hier wurde der Trubel der Menschenmassen in der Altstadt deutlich weniger, die Straßen enger und die Gebäude waren mehr heruntergekommen. Der Charme der Toskana aber blieb: goldene Klingelschilder, bunte Haustüren und große Uhren in verschnörkelten Halterungen an den Straßenecken.

Den Sonnenuntergang schauten wir uns auf dem Michelangelo Platz an. Es ist kein Geheimtipp, der Platz war voll von Touristen, die Fotos knipsten, Wein tranken und dem Tag dabei zuschauten, wie er von der Nacht abgelöst wurde. Wie die letzten Sonnenstrahlen den Dom beleuchten, sieht aber auch einfach nur wunderschön aus!

Tag 2:
Den zweiten Tag in Florenz gingen wir ganz entspannt an. Große Pläne hatten wir nicht und die langen Fußmärsche der vergangenen Woche hinterließen ihre Spuren.

Daher schlenderten wir nur ein wenig durch die Straßen Florenz, sogen noch einmal ein paar Sonnenstrahlen und die Atmosphäre auf und genossen die letzten Stunden unseres gemeinsamen Trips. Nach längerem Suchen fanden wir auch einen öffentlichen Park in der Nähe unseres Hostels und verbrachten ein paar Stunden nur damit, Musik zu hören und zu quatschen.

Abends musste Natalie schon den Zug zum Flughafen nehmen und nachdem ich sie zur Station gebracht hatte, legte ich mich auch nur noch ins Bett und versuchte zu realisieren, dass es für mich jetzt auch wieder in die Heimat geht.

Fazit:
Von den drei Städten, die Natalie und ich in Italien verbracht haben, war uns Florenz die liebste. Wie schon gesagt – nicht zu klein, nicht zu groß; nicht zu leiste und nicht zu laut. Mit ein bisschen Zeit und Motivation ist zu Fuß alles locker zu erreichen, es gibt eine schöne Altstadt, abgelegenere und ruhigere Gegenden und die Atmosphäre lädt auf jeden Fall zu einem entspannten Urlaub ein.

Die Woche in Italien war eine schöne Mischung dreier wunderschöner Städte, jede mit anderen Vorzügen und alle eine Reise wert. Besonders schön war es aber vor allem deshalb, weil diese letzte Woche meiner Europareise meine Schwester dabei war. Da wir uns zur Zeit nicht mehr ganz oft sehen, war es schön sie mal längere Zeit um mich zu haben und mal wieder viel mit einander zu reden und uns auszutauschen. 😊

Für die Abenteurer unter euch, die nach aufregenden Städtetrips suchen, ist Florenz vielleicht nichts (wobei auch Touren angeboten werden, die wir aufgrund von Zeitmangel nicht gemacht haben). Wer aber nach entspannten Tagen in einer romantischen Gegend mit viel Charme und Sonne sucht, dem kann ich Florenz nur ans Herz legen. Das war auch genau das richtige für mich zum Ende meiner Reise, um schon einmal langsam damit anzufangen, Revue passieren zu lassen. Dazu habe ich auch einige Gedanken und viel in meinem Kopf, was ich erst einmal sortiere, bevor ich dann einen gesonderten Post dazu schreibe. Nun heißt es aber erst einmal eins:

Next Stop: Home

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