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Verspätet? Macht nichts: Auf ins neue Jahr

Die letzten Beiträge, die ich geschrieben habe, waren alle ziemlich positiv gestaltet. Ich habe versucht, immer das Beste in der Situation zu finden und schlechte Gedanken umzudrehen. Natürlich klappt das nicht immer. Gerade jetzt – zu dieser Jahreszeit. Es ist kalt, es ist dunkel, richtiger Schnee kam hier lange kaum runter. Dafür jetzt aber noch einmal umso mehr.
Da kann, und möchte, ich auch gar nichts schön reden oder jemandem etwas vormachen. Die letzten Wochen ist mein Bett mein bester Freund geworden, Netflix mein ständiger Begleiter und ohne dicke Pullover oder Schals hat man mich kaum gesehen.

Aber (und jetzt kommt das Entscheidende): Der Winter neigt sich dem Ende zu. Jedenfalls so halb. Denn die, meiner Meinung nach, schlimmsten Monate des Jahres sind morgen vorbei. Monate, in denen es meist nochmal richtig kalt ist, die Sonne sich kaum blicken lässt, die guten Vorsätze oft dann doch schon aufgegeben werden und eigentlich auch generell kaum was los ist. Plus die (Achtung: böses Wort – alle mal die Ohren und Augen zuhalten) Klausurenphase.

Das alles ist jetzt (endlich!) geschafft und es heißt: Tschüss Kälte und Dunkelheit – Spring is coming.
Bei mir kommt die Motivation durch und ich möchte wieder mehr erleben, Ausflüge, Festivals und Aktionen planen, die ersten Sonnenstrahlen einfangen und jeden Tag ein Stück mehr erleben, wie es ein bisschen später dunkel wird.

Und ich wollte diesen Gedanken mit allen Gleichdenkenden und Sommermenschen teilen. Es wird jetzt besser! 🙂
Vielleicht helfen ja die folgenden Tipps, um so langsam die Motivation neu zu finden und die Antriebslosigkeit zu verlieren:

  1. Macht Pläne! Überlegt, was ihr im Sommer gern machen möchtet. Vielleicht sammelt ihr eure liebsten Reiseziele, schreibt schon Packlisten, die ihr bis dahin erweitert, oder kauft Festivaltickets ein.
  2. Beobachtet, wann es dunkel wird. Wirklich – das hilft! Ich bemerke zur Zeit immer öfter, dass es gar nicht mehr so super früh dunkel wird.
  3. Trefft euch mit Leuten, die euch motivieren. Liest man wahrscheinlich überall, aber man nimmt sich ja tatsächlich Gewohnheiten von anderen Menschen an. Wenn ihr selber keine Ideen für die nächste Zeit habt, haben sie vielleicht welche!
  4. Laptop und Fernsehen aus – und raus! Egal, ob zum Sport oder für einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Bewegung tut sehr gut und die frische Luft belebt und bringt euch in Schwung; Versprochen!
  5. Sprecht drüber. Man hört immer wieder und überall das Wort „Winterdepressionen“. Wenn es nicht besser werden sollte, sobald es wärmer und heller wird, ist damit aber auch nicht zu spaßen und man sollte es nicht herunterspielen. Allein ist man auf jeden Fall nie!
  6. Das Glücklichmach-Glas. Ich schreibe mir zur Zeit immer auf, wenn mich etwas glücklich gemacht hat und sammel alle Zettel in einem Glas. Auch die kleinen Dinge zählen! „Ein schönes Lied im Zug gehört“, „Von einem fremden angelächelt worden“, „Der alten Dame in der Bahn den Platz angeboten“. Es sind keine Grenzen gesetzt, weder in der Art noch in der Anzahl. Ende 2018 schau ich dann nochmal genau hin, was mich glücklich gemacht hat. Nur zu empfehlen, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren!
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2 Kommentare zu „Verspätet? Macht nichts: Auf ins neue Jahr

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