Allgemein · Gedanken

Monatsreview: September

Auch der September hatte wieder viele schöne Momente zu bieten und die Zeit vor dem Unistart Ende des Monats wollte noch mal gut genutzt werden.

Lieblingsmomente
Jeder Monat hat wunderschöne kleine und große Momente. Sei es ein Telefonat, ein Treffen mit Freunden, ein toller Film, einfach mal ein ruhiger Moment mit Tee im Bett oder ein Spaziergang bei den letzten Sonnenstrahlen im Sommer. Ich glaube, würde ich hier jeden Moment explizit benennen, würde ich noch in einer Woche schreiben. Denn ich merke, dass mir immer bewusster wird, wenn ich gerade etwas schönes erlebe und das auch zu schätzen weiß. Dafür muss man nur die Augen offen halten. Und auch, wenn (vor allem) das Ende des Monats sehr stressig war, gibt es jeden Tag etwas, das mich zum Lächeln bringt und wofür ich dankbar sein sollte, dass es da ist. Daher hier nur eine kleine, aber feine Auswahl meiner Lieblingsmomente im September, die aber nur einen kleinen Teil der tollsten Momente im letzten Monat widerspiegelt:

Mumford and Sons auf dem Lollapalooza
Defintiv war einer meiner Lieblingsmomente im September der Auftritt von Mumford and Sons auf dem Lollapalooza 2017 in Berlin. Anfang des Monats konnte ich einen Punkt auf meiner Bucket List abhaken – einmal meine Lieblingsband live sehen. Als ich das Lineup gesehen habe, war mir alles andere egal. Festival ohne Camping? Wo schläft man? Wie komme ich nach Berlin? Ganz schön teuer für zwei Tage, oder? Alles egal! Mumford and Sons kommen! Zum Glück konnte ich direkt eine gute Freundin überreden und wir haben noch am selben Tag die Karten gekauft. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Definitiv nicht.
Wenn ich an den Monat zurück denke, gibt es viele schöne Momente, klein sowie groß; mit meinen liebsten Menschen an meiner Seite oder auch alleine; in Hannover oder der Heimat, aber: Wenn ich an meinen Lieblingsmoment im September denke, fällt mir nur dieser ein.

MumfordAndSons
Mit dem Gesicht zur Bühne, von der Dunkelheit umgeben, die aber durch helle Scheinwerfer unterbrochen wird; tausende Menschen um mich herum, aber nur einen deutlich wahrnehmbar: Meinen Freund, der hinter mir steht und die Arme um mich legt. Augen geschlossen und den Boden unter sich beben spüren. „And there will come a time, you’ll see, with no more tears. And love will not break your heart, but dismiss your fears.
Get over your hill and see what you find there. With grace in your heart and flowers in your hair.
Gänsehaut pur. Wer Mumford and Sons noch nicht kennt, sollte ganz dringend reinhören!

Unistart
Ja, ich weiß. Allein die Überschrift hört sich schon ein wenig weltfremd an in Verbindung mit Lieblingsmomenten. Aber ganz ehrlich: Ich habe mich dieses Semester wirklich sehr auf den Unistart gefreut. Da ich die letzten Monate ein Praktikum gemacht habe, sind meine letzten Vorlesungen im Januar gewesen und so langsam kam ich mir schon fast nicht mehr wie ein Studentin vor. Daher hab ich mich schon super darauf gefreut, wieder das Adrenalin und den Stress beim Kurse wählen zu spüren, wenn ich um Punkt 10 Uhr vorm Laptop sitzt, weiß, dass um 10:02 Uhr die besten Kurse weg sind und ich nur bete, dass das Internet nicht genau in der Sekunde den Geist aufgibt (denn bekanntlich spüren Laptops ja die Angst und warten genau auf so einen Moment, um genau dann nicht zu funktionieren). Ich habe mich darauf gefreut, wieder Projekte zu machen und mich weiterzubilden, in einem Studiengang, der mich sehr interessiert und mich auch wirklich weiterbringt. Darüber bin ich unheimlich froh, denn ich denke, ich habe tatsächlich eine Richtung für mich gefunden, die mir sehr gefällt. Aber am meisten habe ich mich darauf gefreut, meine Unimädels wieder fast täglich zu sehen, mit ihnen an verschiedenen Aufgaben zu arbeiten, sich gegenseitig zu motivieren, zusammen zu lernen, Mensakaffee zu trinken, die einstündige Bahnfahrt zu quatschen und gemeinsam an ein paar Themen zu verzweifeln. Und – das muss ich ja auch zugeben – wieder ein schön entspanntes Studentenleben zu führen, mit Bars und Clubs unter der Woche, länger schlafen und nicht tagtäglich neun Stunden arbeiten: Diese Zeit muss ich schließlich die letzten zwei Semester nochmal voll auskosten.

Kirmes
Einmal im Jahr ist sie eines der größten Ereignisse in meiner Heimat: Die Kirmes. Der Ort, in dem ich geboren bin, ist nicht sonderlich groß und hat nicht besonders viele Events zu bieten. Als Kind war das natürlich ideal. Alle Freunde direkt um die Ecke und innerhalb weniger Minuten zu erreichen; eine übersichtliche Stadt, in der jeder jeden kennt und an dem es für Kinder genug Angebote, Programme und Vereine gibt. Zum Studium zog es mich dann in eine größere Stadt, wenn es mit dem Master weitergehen sollte, möchte ich am liebsten in eine noch größere Stadt ziehen – das ist aber nicht bei jedem so. Viele bleiben auch in meinem Heimatort, denn es gibt eigentlich wirklich alles, was man braucht. Und wenn man mal abends feiern oder in eine Bar möchte, ist die nächste große Stadt auch nur zehn Minuten entfernt. Ich schließe es auch nicht aus, irgendwann wieder zurück zu gehen, aber dennoch reizt es mich, beim Studium das Großstadtleben kennenzulernen.
Trotzdem ist es immer wieder schön zu solch größeren Veranstaltungen nach Hause zu kommen. Denn man sieht auf einen Schlag sehr viele bekannte und geliebte Gesichter wieder, tauscht sich aus, trinkt zusammen ein Bierchen und schwelgt in alten Erinnerungen oder erzählt vom jetzigen Stand oder kommenden Plänen. Leider habe ich dieses Jahr nicht so viele auf der Kirmes gesehen, wie erwartet, nichtsdestotrotz waren es einige alte Freunde und Bekannte, die ich lange nicht gesehen habe und mit denen es endlich wieder Zeit wurde, sich auf den neuesten Stand zu bringen.

Kirmes1

Kirmes2

Lieblingslied
Vor allem zwei Lieder liefen diesen Monat bei mir auf und ab (neben Mumford and Sons, die einfach ein Dauerbrenner bei mir sind und vor allem nach dem Lollapalooza nicht vernachlässigt werden wollten!).
Der erste Song ist von The Brevet und heißt „Hazy Eyes“:

Das zweite Lied heißt „Wolves And The Water und ist von Edward R.:

Dazu kann ich nur sagen: Ein Hoch auf die Spotify Magie! Ohne die personalisierten Wochenpaylisten hätte ich diese beiden Lieder wahrscheinlich nie entdeckt – und damit echt gute Musik verpasst!

Lieblingsgedanke
Eigentlich bin ich ein absolutes Sommerkind. Ich liebe die Wärme, die Sonnenstrahlen auf den nackten Unterarmen und im Gesicht, Kleider tragen, im Park oder am See mit kalten Getränken herumliegen, keine Schals und dicke Jacken mit sich herumschleppen, Open Air Veranstaltungen besuchen, Grillen auf dem Balkon und nachts draußen sitzen können, ohne zu frieren.
Aber ich muss sagen: Irgendwie gefällt mir dieses Jahr der Gedanke ziemlich gut, dass der Herbst kommt. Es wird zwar kälter, aber ich freue mich auf dicke Pullover, warme Mäntel, bunte Blätter, warme Suppen, Tee und Kaffee, in warme Decken einkuscheln, Schneeflocken, Filme schauen, Kerzen und (shame on me) mir gefällt, dass ich vorhin das erste (und vorerst einzige, versprochen!) Weihnachtslied gehört habe.
Vielleicht werde ich ja noch zum richtigen Herbst- und Winterliebhaber. Die Liebe zu und Vorfreude auf Weihnachten ist jedenfalls schon da.

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