Allgemein · Gedanken

Das Leben ist ein Weg

Mal laufen wir auf einer gepflasterten Straße, mal müssen wir steinige und unebene Wege bestreiten oder uns durch enge Feldwege kämpfen. Manchmal tritt eine Gabelung oder eine Kreuzung auf. An manchen Stellen geht es bergauf, an anderen bergab und wenn wir Glück haben, finden wir sogar mal ein Fahrrad oder ein Auto auf dem Weg, das uns ein kurzes Stück schneller voranbringt. Am Anfang begleiten uns andere Leute als am Ende. Die einen gehen langsamer, andere rennen uns davon oder wählen an einer Kreuzung eine andere Abzweigung.

Was ich damit sagen möchte: Das Leben ist ein Prozess und die einzige sichere Konstante sind wir selber. Egal, auf welchem Abschnitt wir uns gerade befinden oder wer bei uns ist, wir müssen uns selber immer aushalten und mit uns im Reinen sein.

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Wir sind nie alleine und haben immer Leute um uns, denen wir vertrauen können, die für uns da sind und auf die wir zählen können. Immer. Jedoch bedeutet das nicht, dass wir mit 8 Jahren noch die gleichen Wegbegleiter haben, wie mit 15 oder  sogar 25, 45 oder 75. Möglich – aber definitiv nicht die Regel. Mit Wegbegleitern meine ich nicht nur die Liebe, den Partner. Ich spreche von guten Freundschaften und der Familie, aber auch flüchtige Bekannte oder kurze Freundschaften, die uns aber – durch was auch immer – nachhaltig geprägt haben.

Was nicht bedeutet, dass eine Trennung immer zwangsweise der Fall sein muss. Auch ich bin hoffnungslos romantisch, glaube an die große Liebe und bin definitiv ein Optimist. Bis wir aber das große Glück im Partner und Vertrauen und ein Zuhause in sehr guten Freunden gefunden haben, greifen wir auch immer wieder daneben oder Freundschaften gehen in die Brüche. Was komplett normal ist.
Allerdings verlieren wir in diesen Momenten Wegbegleiter, ohne die wir immer noch unseren eigenen Weg vor uns haben, den es zu beschreiten gilt. Glücklich und zufrieden mit unseren bis dato gefällten Entscheidungen.

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Was ich also immer wieder festgestellt habe, ist, dass es super wichtig ist, unabhängig zu bleiben und immer genau das zu tun, was man selber möchte. Um so am Ende zurückschauen zu können und zufrieden zu sein. Mit sich und seinen Entscheidungen.
Kompromisse  können auch solche Entscheidungen sein. Kompromisse, die auf die Wünsche, Träume und Ziele wichtiger Wegbegleiter Rücksicht nehmen. Allerdings sollten sie meiner Meinung nach nur so weit gehen, dass man sich selber nicht zu sehr einschränkt und auch an seine eigenen Pläne und Prioritäten denkt.

Und das ist nicht egoistisch. Denn das Leben ist ein Weg. Und du hast alles Recht darauf, glücklich auf diesem Weg zu sein.

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